Startseite

TUI fly: KUNZ Rechtsanwälte vertreten Geschädigte

[KUNZ Rechtsanwälte vertreten erste Geschädigte bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen und Entschädigungen bei Flugausfall - kein Fall der höheren Gewalt

Ausgefallene TUI fly - Flüge: Ansprüche für Geschädigte auf Schadenersatz und Entschädigung

Aufgrund gehäufter, kurzfristiger Krankmeldungen ihrer Crews hat TUI fly bereits am 06.10.2016 rund die Hälfte ihrer Flüge gestrichen. Für Freitag, den 07.10.2016, hat die Airline nahezu alle ihrer Verbindungen annulliert. Hiervon sind 54 Flüge von Deutschland und 54 Rückflüge aus den Urlaubszielen mit rund 9.000 Passagieren betroffen. Mehrere Tausend Urlauber und Reisende, überwiegend Familien, sitzen vollkommen unverschuldet entweder an ihren Urlaubszielen buchstäblich auf gepackten Koffern fest und müssen dort auf ihre Heimreise warten oder können ihren langerwarteten Urlaub wegen des Flugausfalls gar nicht erst antreten. Diese Situation ist nicht nur in höchsten Maße ärgerlich für die Betroffenen, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht mit erheblichen Nachteilen verbunden.

Das Unternehmen hat sich erwartungsgemäß damit beeilt, zu behaupten, dass es sich bei den plötzlichen Krankmeldungen angeblich um einen außergewöhnlichen und nicht vermeidbaren Umstand im Sinne einer höheren Gewalt (Streik) handeln soll. Aus diesem Grund hat TUI fly bereits verkündet, keine Entschädigungs- oder Schadensersatzleistungen an seine Kunden erbringen zu wollen. Die Airline lässt die betroffenen Fluggäste somit im Stich.

Diese Haltung des Unternehmens ist nicht hinnehmbar, zumal es sich hierbei wohl nur um ein vorgeschobenes Argument handeln dürfte, um berechtigte Ansprüche von betroffenen Reisenden zurückzuweisen; denn es zählt zum eigenen Betriebsrisiko der Airline, dass Mitarbeiter erkranken, sodass für einen Krankenstand entsprechende Vorkehrungen getroffen werden müssen (beispielsweise durch den Einsatz von Ersatzcrews). Dass die Erkrankung eines Crewmitgliedes keinen außergewöhnlichen Umstand für eine Fluggesellschaft darstellt, hatten Gerichte bereits vor Jahren entschieden. Auch die weitere Behauptung von TUI fly, die Erkrankungswelle als Streik einzuordnen, wird nach unserer Einschätzung einer rechtlichen Auseinandersetzung nicht standhalten.

Betroffenen Flugreisenden stehen deshalb nach der europäischen Fluggastrechte-Verordnung für den Fall der vollständigen Annullierung oder der Verspätung ihres Fluges Entschädigungsleistungen und zusätzlich Schadenersatzansprüche zu. Dies gilt zunächst unabhängig davon, ob lediglich ein Flug oder eine Pauschalreise gebucht worden ist. Im letzteren Fall sieht das Deutsche Reisevertragsrecht zusätzlich Schadenersatzansprüche wegen der Nichterfüllung des Reisevertrages und/oder nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit vor.

Es empfiehlt sich daher für jeden Reisenden, seine Rechte zu wahren und zeitnah entsprechende Ansprüche nach der Fluggastrechteverordnung sowie Schadenersatzansprüche geltend zu machen. Hierzu vertreten wir bereits Geschädigte, für die wir entsprechende Leistungen - nötigenfalls gerichtlich - durchsetzen.

Ihr Ansprechpartner bei Kunz Rechtsanwälte:
Rechtsanwalt Alexander Baulig
alexander.baulig@kunzrechtsanwaelte.de
Telefon: 0261 /30 13 47

 

zurück
 


© 2017 Kanzlei Kunz Rechtsanwälte