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Handwerk, Gewährleistung & Vergütung

Der Werkvertrag nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) ist gemäß der gesetzlichen Konzeption die Grundlage eines jeden privatrechtlichen Bau- oder Handwerkervertrages im engeren Sinne; sein Anwendungsbereich ist jedoch viel umfassender:

Durch den Werkvertrag wird der Unternehmer zur Herstellung des versprochenen Werkes, gleich ob dieses in der Herstellung oder Veränderung einer Sache oder aber in einem durch Arbeit oder Dienstleistung herbeizuführenden Erfolg liegt, der Besteller zur Entrichtung der vereinbarten Vergütung verpflichtet. Gerade die Erfolgsverpflichtung auf Seiten des Auftragnehmers, rechtzeitig ein mangelfreies Werk herzustellen, das zudem noch sämtliche geschuldeten Beschaffenheiten aufweist, birgt ein hohes Potential an Konfliktstoff.

Dieser besteht primär in der Einhaltung der anerkannten Regeln der Kunst und den korrespon-dierenden Gewährleistungsansprüchen des Auftraggebers für den Fall, dass diese nicht eingehalten werden. Aber auch die Staffelung verschiedener Unternehmertypen (Generalun-ternehmer, Generalübernehmer, Subunternehmer), der Anspruch auf Abschlags- und Schlusszahlung sowie die Verletzung von vertraglichen Nebenpflichten verursachen immer wieder Unstimmigkeiten zwischen den Vertragsparteien.

Diese Risiken bringen wir vor Vertragsschluss im Rahmen der vertraglichen Beratung zu einem angemessenen Ausgleich. Wir setzen Ihre berechtigten Ansprüche, gleich ob Auftragnehmer- oder Auftraggeberseite, im Ernstfall auch gerichtlich durch.

RA Olaf Winsmann


Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Mainz


 


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